Josephine Baker
Josephine Baker wurde am 3. Juni 1906 als Freda Josephine McDonald in St. Louis (Missouri) geboren. Sie wuchs als Tochter eines Musikers und einer Waschfrau in ärmlichen Verhältnissen auf. Im Alter von 13 Jahren wurde sie von ihrer Mutter mit einem Mann verheiratet, eine Beziehung, die nur wenige Wochen hielt. 1921 heiratet Josephine Baker das erste Mal, diesmal Willie Baker. Die Ehe zu dem Schaffner hielt zwar nur vier Jahre, aber den Namen legte die Josephine Baker nie ab.
Ihre Karriere als Tänzerin begann sie mit 16 Jahren in Philadelphia. In New York wurde sie bei einer Revue-Truppe engagiert, die in durch die USA tourte. Durch den Deutschen Karl Gustav Vollmoeller wurde sie für die europäischen Bühnen entdeckt und nach Paris vermittelt, dessen Bühnen sie im Sturm eroberte.
1926 und 1927 war sie der Star der Folies Bergère, hier wurden auch ihren berühmten Auftritte im Bananenröckchen geboren.
1926 heiratete sie einen sizilianischen Bildhauer. Kurze Zeit später trat sie in das Leben von Simenon oder umgekehrt. Es ist bekannt, dass Simenon eine gewisse Ordnung in ihr Leben brachte und das nicht nur als Liebhaber. An Bekanntheit war ihm Josephine Baker aber um vieles voraus, weshalb er sich aus der Beziehung löste, da er, wie er selbst schrieb, nicht “Mr. Baker” werden sollte. Josephine Baker nahm diese Trennung mit einer gewissen Traurigkeit auf.
1937 wurde Josephine Baker französische Staatsbürgerin.
Am 12. April 1975 verstarb die Tänzerin in Paris.
Weitere Informationen sind unter http://de.wikipedia.org/wiki/Josephine_Baker zu finden.
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