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    <title>Neue Kommentare auf maigret.de</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>Oliver Hahn </dc:creator>
    <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 16:14:56 +0100</pubDate>
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     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Hallo Ekaterina!&quot; von Peter</title>
    <link>http://www.terra-gallus.de/index.php/commentshallo_ekaterina/#266</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hallo Oliver. Danke für die &#8216;Offerte&#8217;, aber NEIN DANKE! Meine Freundin würde mir die E..r abschneiden. Liebe Grüsse, Peter
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Peter</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 16:14:56 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Hallo Ekaterina!&quot; von Oliver</title>
    <link>http://www.terra-gallus.de/index.php/commentshallo_ekaterina/#265</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Salut Peter,</p>

<p>Dein Neid sei mit Dir <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/grin.gif" width="19" height="19" alt="grin" style="border:0;" /></p>

<p>Ich habe die Mails gleich wieder gelöscht, aber wenn ich das nächste Mal eine bekomme, könnte ich ja mit Deiner EMail-Adresse antworten. Das dürfte auf alle Fälle Schwung in Deinen Eingangskorb bringen <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/grin.gif" width="19" height="19" alt="grin" style="border:0;" /></p>

<p>Sag liebe »Nein«!</p>

<p>Liebe Grüße<br />
Oliver
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:02:17 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Hallo Ekaterina!&quot; von Peter</title>
    <link>http://www.terra-gallus.de/index.php/commentshallo_ekaterina/#264</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hallo Oliver<br />
Hab mich ab deiner Antwort fast kaputt gelacht. Bin wirklich neidisch auf dich. Natürlich bekomme auch ich so liebliche SPAM-Mails, aber leider nie auf diesem hohen Niveau wie du! Musstest du übrigens diesen doofen Balken einblenden? Schade, denn ich als wirklich alter Sack hätte schon gerne ein bisschen mehr gesehen. Wie auch immer, ich hoffe, dass Ekaterina auch mir mal schreibt!!!<br />
Liebe Grüsse<br />
Peter, der Neider
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Peter</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 14:41:30 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Diplomarbeit zu »Der Zug«&quot; von Peter</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/simblog/kommentare/diplomarbeit_zu_der_zug/#262</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hallo Oliver</p>

<p>Schöne Sache, diese Diplomarbeit. Das Geburtsdatum von Pierre Simenon ist der 26. Mai 1959. Guckst du hier:<br />
http://www.toutsimenon.com/l_homme/biographie/1946-1967.html</p>

<p>Liebe Grüsse<br />
Peter
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Peter</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:24:29 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Ausverkauft?&quot; von juedue</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/simblog/kommentare/ausverkauft/#260</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hallo! Ich bin der glückliche Gewinner&#8230; Ich habe jetzt einfach mit Band 9 angefangen - da bin ich flexibel <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/wink.gif" width="19" height="19" alt="wink" style="border:0;" /> Soo spannend sind die ersten Bände ja auch nicht, obwohl ich sie auch gerne noch mal lesen möchte, habe sie noch in den alten Heyne- bzw. Diogenes-Ausgaben.<br />
&nbsp; <br />
Ich denke auch, daß es keinen Grund zur &#8220;Panik&#8221; gibt. Auf dem Lieferschein ist vermerkt &#8220;Lieferbar innerhalb 6 Wochen&#8221; und es ist ja noch &#8216;was Zeit&#8230; Es wäre ja auch wirklich schade, wenn es keine weiteren Auflagen mehr gäbe. <br />
&nbsp;  <br />
Ich lasse mir jetzt erst einmal ein paar Brote und Biere aus der Brasserie Dauphine kommen&#8230; <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/wink.gif" width="19" height="19" alt="wink" style="border:0;" />)</p>

<p>Gruß Jürgen
</p>
]]></description>
    <dc:creator>juedue</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 07 Feb 2010 19:57:44 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Dieppe&quot; von Michael Magner</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/simblog/kommentare/dieppe/#257</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Die Fährverbindung Dieppe-Newhaven gibt&#8217;s noch immer, allerdings ist der Anleger nicht mehr mitten in Dieppe, sondern direkt am Meer an der Stadtgrenze&#8230;
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Michael Magner</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 14 Jan 2010 16:10:58 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Die fünf Besten&quot; von Gast</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/die_fuenf_besten_maigrets/#256</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Und hier meine Favoriten.<br />
1. Maigret und die Keller des &#8220;Majestic&#8221;<br />
2. Maigret und der Treidler der &#8220;Providence&#8221;<br />
3. Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien<br />
4. Maigret und das Verbrechen in Holland<br />
5. Maigret in Kur</p>

<p>Gruß und Frohes Neues Jahr.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Gast</dc:creator>
    <pubDate>Fri, 01 Jan 2010 13:58:12 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Pedigree et autres romans&quot; von Oliver Hahn</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/pedigree_et_autres_romans/#255</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Danke für die Hinweise, ich habe es auch im Text korrigiert!
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver Hahn</dc:creator>
    <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 21:25:57 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Der Mörder&quot; von Oliver Hahn</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_der_moerder/#254</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hier eine späte Antwort, weil ich offenbar nicht alle Bereiche »meines Universums« ständig im Blicke habe <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/grin.gif" width="19" height="19" alt="grin" style="border:0;" /> Du hast recht, der Roman wurde im Dezember 1936 geschrieben. Ich habe die Quelle meines Irrtums verifiziert (Diogenes-Ausgabe von Eskin) und Deine Angaben mit anderen Quellen verglichen (L&#8217;univers de Simenon) und einem Ausstellungskatalog - die Angabe habe ich geändert. Danke für den Hinweis&#8230;
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver Hahn</dc:creator>
    <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 21:24:15 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Fertig!&quot; von Klaus Laubert</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/simblog/kommentare/fertig/#253</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hallo Maigret Fan,</p>

<p>auch ich habe alle 75 Bände gekauft, aber noch nicht alle gelesen,<br />
schon in den 60ziger Jahren habe ich im WDR-Fernsehen als Serie mit Robert Davies als Maigret-Darsteller, mir die Filme angeschaut.</p>

<p>Ich werde ein Foto der Edition und ein Bild von mir zu dem Verlag senden, um das das Buch-Ein Leben in Bildern- zu bekommen.</p>

<p>Herzliche Grüsse K.Laubert.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Klaus Laubert</dc:creator>
    <pubDate>Fri, 04 Dec 2009 19:11:06 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Pedigree et autres romans&quot; von Natter Pter</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/pedigree_et_autres_romans/#252</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Also erstens:<br />
In die Pléiade kommen auch lebende AutorInnen.<br />
Und zweitens:<br />
In die Pléiade kommen nicht nur französischsprachige AutorInnen.</p>

<p>Herzlich<br />
Ihr Besserwisser
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Natter Pter</dc:creator>
    <pubDate>Tue, 01 Dec 2009 14:03:30 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Frauengeschichten&quot; von hawegr</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/frauengeschichten/#251</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Die Hauptfigur in der  &#8220;Witwe Couderc&#8221; ist wieder wie fast immer bei Simenon ein Mann, Jean.Dieser hat eine unerledigte Schuld-Sühne-Problematik in seiner Vorgeschichte und sucht erst einmal nach der Entlassung Ruhe,Unterschlupf und Versorgung gegen Arbeit.Eigentlich banal.Und dann wiederholt sich alles, Liebe zu einer jungen Frau, die er nicht leben darf. Er, der sein Leben ein &#8220;Looser&#8221; war, gibt auf und der Amoklauf mit Fremd- und Selbstaggression ( wie wir ihn immer wieder in der Presse lesen können )ist das letzte Aufbäumen als Befreiungsschlag gegen das Leben. Er besäuft sich, lässt sich damit von den Gendarmen aufsammeln und geht wohl der Todesstrafe entgegen, die er nach seinem Gefühl bei der ersten Tat schon wollte. Todesstrafe als Ersatz für den eigenen Freitod, für den er zu schwach ist. Die Witwe Couderc ist dabei nur das auswechselbare Opfer oder Ziel oder das Mittel zum eigenen biographischen Ende der tragischen männlichen Hauptfigur. Damit bleibt sich Simenon treu und es ist eine wieder &#8220;Männergeschichte&#8221;
</p>
]]></description>
    <dc:creator>hawegr</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 08 Nov 2009 23:55:58 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Der kleine Sim&quot; von OldBlueIris</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/der_kleine_sim/#250</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Das habe ich durch Zufall im Internet gefunden: John Simenon plant zusammen mit einem Verleger wohl ein &#8220;Maison Simenon&#8221; in Lüttich. Gab es denn dort bislang kein Museum? Aus dem Text hier geht doch hervor, dass es ein kleines Museum gibt. Da ich in NRW nicht weit von Lüttich entfernt wohne, werde ich mal hinfahren und mich umschauen. Komisch, war schon mehrfach dort und hatte keine Ahnung von Simenon. Ist übrigens eine ganz zauberhaufte Stadt mit netten Cafés und urigen Gassen. Sicher gibt es das Buch dort im Buchhandel. (bekomme das Verlinken nicht hin). Das Stöbern in dieser spannnenden Seite hier macht wirklich Riesenspaß. Danke dafür.<br />
http://www.voyage.youvox.fr/Bientot-une-maison-Simenon-a-Liege,2646.html
</p>
]]></description>
    <dc:creator>OldBlueIris</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 17:46:05 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Drei Zimmer in Manhattan&quot; von OldBlueIris</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_drei_zimmer_in_manhattan/#249</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Der zweite Simenon, den ich überhaupt gelesen habe, direkt nach &#8220;Der Mörder&#8221;; finde ich stilistisch und vom Plot her nicht ganz so überzeugend und dicht, habe den Roman dennoch sehr genossen. Ist vielleicht mehr was für Frauen, hehe;-). Der gute Francois ist ja ein rechtes Sensibelchen und Kay - und das ist das Erstaunliche - wird trotz all ihrer Laster und Schwächen (trinkt und raucht zuviel, vertändelt ihr Leben in der Weltgeschichte, lässt Mann und Kind im Stich, schmarotzt bei Freundinnen und Männerbekanntschaften etc.) sehr warmherzig, nahezu zärtlich und ohne jede Häme und Anklage geschildert. Die Spiesser-Frauen in &#8220;der Mörder&#8221; kommen ja eher schlecht weg. Vielleicht hatte der Autor zu einem derartig &#8220;aufrichtigen&#8221; Frauentyp mehr Zutrauen als zu den bürgerlichen Wölfinnen im Schafspelz, wer weiss. War Dénise denn auch so ein lockerer Vogel? Das erklärte einiges. </p>

<p>Die Einsamkeit und Verlorenheit in der Riesenstadt New York finde ich übrigens toll und absolut nachvollziehbar geschildert. Ich war gerade für ein paar Wochen alleine in Berlin und habe das streckenweise ähnlich empfunden. Das hatte Simenon wohl wirklich gut drauf, das Einfangen von Stimmungen an Orten - er war doch auch mal Reporter gewesen, oder? Vieleicht kam es daher, die Beobachtungsgabe. Ich freu mich auf mehr!
</p>
]]></description>
    <dc:creator>OldBlueIris</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 17:25:02 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Der Mörder&quot; von OldBlueIris</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_der_moerder/#248</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Vielen Dank für die freundliche und ausführliche Antwort. Simenon scheint ja sehr viele Deutungsmöglichkeiten zu bieten. Eine Kleinigkeit noch: du gibst das Erscheinungsjahr mit 1936 an; in meiner Diogenes-Ausgabe von 1977 jedoch (Sammelband gemeinsam mit &#8220;3 Zimmer in Manhattan&#8221; und &#8220;Der große Bob&#8221;)steht aber unter dem Text von &#8220;Der Mörder&#8221;: Combloux, Savoie 1935 (die französische Wikipedia schreibt auch &#8220;1935&#8221;). Ist nur eine Kleinigkeit, ist mir halt nur aufgefallen. Im übrigen gefällt mir diese Seite sehr gut und ich freue mich schon auf so manchen interessanten Austausch.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>OldBlueIris</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 17:04:51 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Der Mörder&quot; von Oliver Hahn</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_der_moerder/#247</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Es freut mich, dass Du so schnell dem Zauber Simenons erlegen bist. »Der Mörder« ist eine erstklassige für einen Einstieg in die Simenon-Welt, und dann auch noch diese Seite entdeckt hast</p>

<p>Ich möchte die Texte hier als Inhaltsangabe verstanden wissen, auch wenn die Grenzen manchmal nicht klar zu ziehen sind und Positionen bezogen werden müssen. Gedeutet werden soll von mir (oben) nichts, daran liegt mir in diesem Kontext hier nichts. Dafür haben wir ja hier unten unsere kleine Ecke <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/grin.gif" width="19" height="19" alt="grin" style="border:0;" /></p>

<p>Man sieht an diesem Roman recht deutlich, dass er auf mehreren Ebenen trägt. </p>

<p>Betrachtet man die Mörder-Ebene, so sieht man, dass Hans Kuperus sein Verbrechen sehr, sehr exakt geplant hat, sich aber über die Konsequenzen keine Gedanken gemacht hat. Er ist frei! Aber, was kommt danach? Daran hatte er vorher keine Gedanken verschwendet, womit er ein schlechter Verbrecher ist. Es mag sein, dass er das perfekte Verbrechen begangen hat, aber allzu oft verrät sich der Verbrecher nicht durch seine Tat, sondern durch sein Handeln nach der Tat, und hier ist Kuperus nicht gerade sehr feinsinnig. </p>

<p>Die Geschichte funktioniert auch mit dem, wie Du so schön sagst, »Skandalvermeidungskalkül«. In der kleinen Stadt sind die Positionen fest zementiert, jeder soll bitte schön an seinem Platz bleiben - sauber, ordentlich und kühl. Ein gewollter Aufstieg ist nicht erwünscht, ein Abstieg aber bitte schön auch nicht. Mich erinnert es immer ein wenig an Domino: Fällt ein Stein, kann der nächste auch fallen - und dann hat man den Salat, die sorgfältig austarierte Ordnung fällt in sich zusammen. Wer von denen da oben (übrigens auch öfter mal ein Thema in den Maigrets, wenn sich ein Verbrechen in der Oberschicht oder mit Bezügen in die Oberschicht ereignet: Wird den da oben was passieren?) Insofern ebnet man dem Arzt nicht den Weg aus einer Art Respekt (»Da ist jemand, der traut sich was!«), sondern weil man den Ist-Zustand konservieren möchte. Womit auch ich bei protestantischer Doppelmoral wäre&#8230;</p>

<p>Das Ende? Vielleicht wird er dem Wahn verfallen, vielleicht wird er auch ganz gewöhnlich gefasst und verurteilt werden. Das Ende ist offen - ein gutes indes ist nicht zu erwarten.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver Hahn</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 17 Oct 2009 16:47:12 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Der Mörder&quot; von OldBlueIris</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_der_moerder/#246</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Die Deutung dieses hinterhaeltigen und psychologisch ungemein dichten kleinen Meisterwerks bleibt mir persönlich etwas zu sehr an der Oberfläche. Selbst kein Simenon-Kenner, habe ich durch einen Zufall diesen Roman gestern Abend und heute früh mit wachsender Begeisterung gelesen. Mein erster Simenon überhaupt - und gleich dem Zauber erlegen. Eigentlich geht es doch gar nicht um den Mord oder die Fleischeslust, oder? Es geht darum - und der Autor betont es an mehreren Stellen sehr deutlich - , dass ein seit Jahr und Tag wie seine maennlichen Leidensgenossen und gesellschaftlichen Kumpane - &#8220;Freunde&#8221; mag ich sie nicht nennen - in den ewiggleichen oeden Ritualen eines Kleinstadtlebens gefangener Mann einmal in seinem Leben sein kleines Universum ver-rueckt, etwas Unerhoertes tut und stellvertretend für alle anderen Maenner in diesem niederlaendischen Hamsterrad mit Billard &amp; Genever, Bohnerwachs und Kalbskoteletts, Burgunder und Zigarren, Samstagabendehesex und Haekeldeckchen den Ausfallschritt ins Unerhoerte wagt (frei nach Udo Juergens´&#8220;Ich war noch niemals in New York&#8221;); und tragisch scheitert - obwohl seine Kumpane bis hinauf zum Richter ihm goldene Brücken in die Freiheit in der Fremde bauen (wohl nicht nur aus Skandalvermeidungskalkül, sondern weil sie ihn trotz oder gerade wegen seiner Tat als stellvertretenden Vollstrecker ihrer eigenen verdraengten Sehnsuechte ziehen lassen wollen und ihn, selbst geschlagen mit unangenehmen Ehefrauen, heimlich bewundern dafuer, dass er tatsaechlich tat, was sie nur in Gedanken taten). Er aber bleibt, auf den ersten Blick unverstaendlicherweise, nun von allen verachtet und gemieden, und fuehrt, seltsam erstarrt und beharrend, nun ein zweitaufgelegtes Hamsterradleben mit selstsam ver-rueckten Gesetzen und Ritualen in seiner eigenen wahnhaften &#8220;Geographie&#8221;, wie Simenon schreibt, einschliesslich der als Ehefrau verkleideten Geliebten; Ende offen, vermutlich bis zum absehbaren Tod im Wahn. Die ganz persönliche Suehnefahrt eines Moerders: &#8220;Er brauchte aber nicht weiterzugehen: sein Universum folgte ihm ueberallhin mit seinem schmerzhaft brennenden Geheimnis&#8221;. Was bleibt, ist eine unendliche Einsamkeit. </p>

<p>Hervorragend auch die Schilderung der protestantisch-doppelmoralischen niederlaendischen Provinz - ein Stilleben wie von Alten Meistern, geschwaengert mit Genever- &amp; Tabakgestank, und bis zum Bersten voll verdraengter Lueste hinter den allzu sauberen Fassaden (interessant: die untreue Gattin Alice wird einmal ausdrücklich als &#8220;aus Amsterdam und katholisch&#8221; bezeichnet). Mehr als ein Kriminalroman.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>OldBlueIris</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 17 Oct 2009 11:58:27 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Mein Simenon&quot; von Dr.Hartwig Grass</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/mein_simenon/#245</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Stichwort &#8220;Mein Simenon&#8221;</p>

<p>Jeder große Autor ( der aus dem französischsprachigen Journalismus kommt ) muss es sich gefallen lassen, an den Brüdern Goncourt gemessen zu werden,Edmond und Jules de Goncourt, gelebt und gestorben im 19.Jahrhundert.Von ihnen stammt der Naturalismus,die exakte Beschreibung in der Verdichtung einer Szene.</p>

<p>Nehmen wir den &#8220;Tod des Auguste Mature&#8221;, sicher ein eher unbedeutendes familiäres Sujet. Aber mit einer Beschreibung eines Gastwirts mit allen heute für die Aufklärung von Laien wichtigen Risikofaktoren für Herz- und Hirninfarkte. Einfach  und doch genial die banale Szene beim Kassieren am Tisch eines jungen Paares, sein Zusammenbruch, seine kurze Krankheit und sein Tod.</p>

<p>Sein Textes in Ausschnitten vorgelesen, lässt mit willkürlich zugeordneten Computertomographiebildern echter Patienten nicht nur bei Laien, auch vor Fachpublikum einen wirklichen Menschen mit seinem Schicksal entstehen.Ich habe das in Vorträgen wiederholt erlebt und auch das Erstaunen über die Aufklärung, dass es sich um eine Romanfigur handelt.</p>

<p>&#8220;Mein Simenon&#8221; ist jetzt die Suche geworden nach dem Leben seiner Figuren in ihrer Prägung durch das Erbgut (la race),die Zeit (le moment) und das soziale Umfeld (le milieu) unter dem Blick des Arztes auf der Suche nach Krankheitsbildern, die auch heute aktuell sind.</p>

<p>So schließt sich der Bogen und der Belgier Simenon möge es mir posthum verzeihen, daß er an den berühmten französichen Vorbildern Goncourt dieser Stilrichtung von mir gemessen wird. Damit wird er aber zu meinem ganz persönlichen Simenon.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Dr.Hartwig Grass</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 03 Oct 2009 23:54:20 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Roman dur?&quot; von Dr.Hartwig Grass</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/roman_dur/#244</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Seit vielen Jahren begleiten mich die &#8220;Non-Maigret&#8221; zuhause und auf Reisen, vor allem dabei. Zum Einen ist Simenon ganz Journalist auf der Suche nach immer neuen Themen. Die Recherche über Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten, ihr Leben, ihre Krisen ist nur das Handwerk des Journalisten.Was Simenon für mich einzig macht und damit unvergleichlich, ist die mit allen Sinnen ausgelebte und sprachlich umgesetzte Stimmung. </p>

<p>Der ausgelöste innere Film beim Leser ist der Reiz. Und je älter und lebenserfahrener der Leser, desto wird aus den Seiten erlebt mehr. Es sind die Bücher für den älteren Erwachsenen. </p>

<p>So wie die handelnden oder erleidenden Personen ja auch ihre Biographie haben. Irgendwo an irgendeinem Ort trafen sich Menschen, hat etwas begonnen und der Leser kann sich aus dem weiteren Weg der Geschichte immer wieder fragen,ob es nicht anders hätte verlaufen können oder warum nur so. Und es nicht Fantasie, es ist das Leben. </p>

<p>Wer wie ich im langjährigen Beruf den Menschen zuhört, findet Simenon immer wieder in den Personen des Alltags und das macht Lust, immer weitere bücher zu erwerben.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Dr.Hartwig Grass</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 03 Oct 2009 11:15:41 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Noch ein englischer Maigret&quot; von Clooney</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/simblog/kommentare/noch_ein_englischer_maigret/#243</link>
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    <description><![CDATA[
<p>&gt;Wenn ich mich schon der gemeinschaft zugehörig fühle, möchte ich auch als registriertes Mitglied des Quais meine Meinung kundtun. Der undisziplinierte &#8216;gast-Eintrag&#8217; kann gelöscht werden;-)</p>

<p>Die Produktion der BBC ist im Netz nicht mehr vorhanden. Oder wie wir jungen Leute sagen: der Link ist down;-). Im Übrigen geht es mir bei Maigret ähnlich wie bei Opern - Eigenartig, wenn es sich um englischsprachige Produktionen handelt. Irgendwie passt das nicht zum &#8216;good old Europe&#8217;. Insofern bemühe ich wieder meine herrlichen deutschen Hörfunkproduktionen.</p>

<p>Grüße aus Göttingen Clooney
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Clooney</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 02:20:02 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Regine Zweifel: Paris in kleinen Dosen&quot; von hlwagner@arcor.de</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/regine_zweifel_paris_in_kleinen_dosen/#241</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Ich möchte dieses Buch erst mal HABEN! Bekomme es aber über die örtliche Buchhändlerin nicht mehr rechtzeitig, oh weh!Kann mir hier vielleicht geholfen werden?<br />
Henriette Wagner
</p>
]]></description>
    <dc:creator>hlwagner@arcor.de</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 27 Aug 2009 14:16:19 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Die Vergessenen&quot; von janvier</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/simblog/kommentare/die_vergessenen/#239</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Wie wahr, mein lieber Oliver. Du sprichst mir aus dem Herzen. Soeben habe ich bei ebay/amazon neun Non-Maigrets gekauft, welche mir noch in meiner Sammlung fehlten. Maigrets habe ich schon lange alle, aber Non-Maigrets fehlen mir - nun nach dem Kauf - noch etwa zwanzig. Es ist bedauerlich, dass Diogenes hier soooo lange wartet.<br />
Gruss, Peter
</p>
]]></description>
    <dc:creator>janvier</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 01 Jun 2009 14:43:04 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Reisen nach Paris&quot; von Cornelia Schmid, Kuoni Reisen</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/simblog/kommentare/reisen_nach_paris/#238</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hallo und guten Abend, die Reise wird übrigens auch im 2010 im März durchgeführt werden. Vielleicht passt Ihnen dieser Termin besser. Beste Grüsse Cornelia Schmid
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Cornelia Schmid, Kuoni Reisen</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 18 May 2009 22:05:44 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Roman dur?&quot; von M.Stankewitz</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/roman_dur/#236</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Den Begriff &#8220;Roman dur&#8221; lese ich heute zum ersten Mal. <br />
Für mich besteht Simenons literarische Hauptleistung in den Non-Maigret Romanen,von denen ich vermutlich fast alle gelesen habe. Die Maigret Romane haben mich dagegen nicht interessiert.<br />
Als dreckig würde ich diese Romane keineswegs bezeichnen, es werden dort sehr reale menschliche Geschichten erzählt. Simenon versteht es wie kein anderer Schriftsteller die unterschiedlichsten Mileus und Charktere sehr glaubwürdig zu beschreiben. Jeder dieser Romane hat seinen ganz eigenen Ton oder eigenständige Atmosphäre.<br />
Auch schätze ich seine Abneigung gegen langatmiges Geschwafel. Wer diese Romane gelesen hat, stellt andere Ansprüche an die Qualitäten eines Autors.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>M.Stankewitz</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 05 Mar 2009 11:45:51 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret&#45;Gesamtausgabe&quot; von Jürgen</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/maigret-gesamtausgabe/#235</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Gibt es denn bei Diogenes Pläne, nach Vorliegen aller Bände ein Komplettpaket (vielleicht in schönem Schuber) anzubieten? Weiß jemand etwas dazu?
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Jürgen</dc:creator>
    <pubDate>Wed, 07 Jan 2009 21:48:51 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Die fünf Besten&quot; von Torsten Janssen</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/die_fuenf_besten_maigrets/#234</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Meine persönliche Maigret Bestenliste lautet folgendermaßen:<br />
1. Maigrets Nacht an der Kreuzung<br />
2. Maigret bei den Flamen<br />
3. Maigret contre Pipcus<br />
4. Maigret und der Treidler der Providence<br />
5. Maigret und der gelbe Hund/Maigret und die wiederspenstigen Zeugen/Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes  Schönen Gruß Torsten Janssen Hamburg
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Torsten Janssen</dc:creator>
    <pubDate>Fri, 02 Jan 2009 17:21:37 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Die Schwarze von Panama&quot; von Oliver Hahn</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_die_schwarze_von_panama/#233</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Gut, ich habe auch Zweifel. Ein Aspekt ist, wie ich mir jetzt angelesen habe, dass Chicha nur ein bierartiges Getränk ist, dem man jetzt durch das Wort »Bier« nicht einen durchschlagenden Effekt zutraut. Ich kenne es nicht, habe es nicht getrunken - und ich kann nicht sagen, ob es Simenon je getrunken hat und die Wirkung wirklich einschätzen konnte.</p>

<p>Abgesehen davon, steht dahinter immer die Frage, wann jemand abhängig ist und ob er ohne auskommen würde? </p>

<p>Bei Dupuche sieht es nicht so aus, als könne er ohne: Es ist die Rede davon, dass er sein Quantum erhöht hat; dass er nach vier Glas Chicha nach Hause wankte (vermutlich sein Pensum überschritten hat) oder dass er sich eigentlich gern noch eine Flasche besorgen würde. Selbst nach romantischen, friedlichen Szenen wie der Nacht am Strand, muss er im Anschluss noch in die Bar, um zu trinken und beruhigt sich erst nach dem zweiten Glas? Das sieht mir schon ziemlich nach Alkoholismus aus, auch wenn man es diesem Getränk, welches Dupuche in dem Buch zu sich nimmt, nicht zutraut.</p>

<p>»... aber nach zwei Gläsern vermochte Dupuche mit sicherem Schritt weiterzuwandern, nur erfreuliche Gedanken im Kopf.«</p>

<p>Ich habe diese Selbstfindung nicht gesehen. Er geht seinen Weg, aber ist es nicht der Weg des geringsten Widerstandes? Als er sich mit Monti unterhält, kommt es diesem so vor, als würde Dupuche immer schläfriger werden, gleichgültiger. Oder an anderer Stelle: <i>Er hatte sich in sein Inneres zurückgezogen.</i></p>

<p>Ein Abstieg ist es für mich aus folgendem Grund: Dupuche kam nach Panama, wollte dort aber nicht bleiben, sondern nach der Weiterfahrt einen Job als Ingenieur anzutreten. Seine Absicht war nicht, in Panama zu bleiben, seine Frau zu verlassen und als Würstenverkäufer zu arbeiten. Wäre er nach Panama gekommen, um den Sinn des Lebens zu suchen, so hätte ich sicher nicht von Abstieg gesprochen.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver Hahn</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 22 Dec 2008 08:36:14 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Die Schwarze von Panama&quot; von D. Eickmeier</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_die_schwarze_von_panama/#232</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Die Inhaltsangabe zu diesem Roman ist ganz gut. Die Bewertung im letzten Abschnitt ist meiner Meinung nach aber sehr zweifelhaft; dass es Simenons Absicht gewesen sei, den Niedergang eines Menschen wegen seiner immer stärker werdenden Neigung zum Alkohol zu erklären. Was heißt hier überhaupt Niedergang. Ich hatte im Gegenteil den Eindruck - und das machte für mich den besonderen Reiz dieses Romans aus - dass Dupuche immer mehr zu sich selbst findet ( &#8220;...er aber((Dupuche)) langweilte sich nie&#8221; ), eine &#8216;geistige Dimension&#8217; erreicht, die berühmte &#8216;überschrittene Grenze&#8217;, die viele von Simenons Helden hinter sich lassen, die ihn für mich gerade nicht als eine gescheiterte Existenz erscheinen läßt.<br />
Wenn jemand alles hinter sich läßt, um sich selbst zu finden oder &#8216;klar zu sehen&#8217;, muß das immer erkauft werden. Dass Dupuche diese Klarheit besonders nach einigen Gläsern Chicha findet, macht ihn für mich nicht zu einem bemitleidenswerten Alkoholiker&#8230;
</p>
]]></description>
    <dc:creator>D. Eickmeier</dc:creator>
    <pubDate>Sun, 21 Dec 2008 22:02:58 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret und der faule Dieb&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_und_der_faule_dieb/#231</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Von allen Maigret-Romanen, die ich bislang gelesen habe, hat mich dieser hier am wenigsten überzeugt. Die beiden erzählten Geschichten laufen kontinuierlich nebeneinander her. Irgendwie hofft man, dass beide Fäden möglicherweise irgendwann zueinander finden mögen - tun sie aber nicht. Gut möglich, dass hier einfach nur konventionelle Lese(r)gewohnheiten enttäuscht werden sollen (&#8220;ein Roman - eine Haupthandlung&#8221;), gut möglich auch, dass Simenon seinen Kommissar einfach mal in seinem Alltagsgeschäft zeigen wollte, in dem dieser ja vermutlich nicht immer nur _eine_ Sache bearbeitet, sondern mehrere zugleich. Überzeugend fand ichs aber dennoch nicht, zwei Tage nach der Lektüre war mir das meiste des Buches wieder aus dem Gedächtnis (ich las dann bereits &#8220;Maigret und die schrecklichen Kinder&#8221;, der wieder in einer ganz anderen Liga angesiedelt ist). - Trotz allem: Wer die Maigret-Figur mag und sich je weiterem gelesenem Maigret-Roman immer vertrauter mit ihr fühlt, der wird auch von diesem Buch nicht enttäuscht - ABER: Es ist (subjektiver Eindruck!) eines der schwächsten Werke aus der Serie.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:14:02 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret in Arizona&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_in_arizona/#230</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Neben &#8220;Maigret und die Affäre Saint-Fiacre&#8221; mein absoluter Lieblingsroman der Maigret-Reihe. Interessant ist hier weniger der Fall (den Maigret ohnehin die meiste Zeit über eher als Zuschauer verfolgt), sondern vielmehr der Blick des französischen Kommissars auf Amerika und seine Amerikaner. <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/wink.gif" width="19" height="19" alt="wink" style="border:0;" />
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:13:20 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Bellas Tod&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_bellas_tod/#229</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Diese Geschichte (größtenteils innere Handlung) gehört zu den eindringlichsten Werken, die Simenon geschrieben hat. Leider kommt die Wendung am Schluss im Gegensatz zur ansonsten langsam erzählten und sukzessive an Dichte gewinnenden Handlung viel zu plötzlich. Die mit der Wendung vollzogene Aufgabe des Kampfes durch die Hauptfigur trifft einen als Leser unvorbereitet und lässt sich - als ein Simenon-typisches Ende - zwar nachvollziehen, ist aber nicht ausführlich genug angebahnt, als dass man als Leser nicht ein wenig ratlos zurückbliebe. Für meinen Geschmack verschenkt Simenon damit einen befriedigenden Abschluss der ansonsten ungemein packenden Geschichte.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:11:39 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Zum Weißen Ross&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_zum_weissen_ross/#228</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Nachdem ich dieses Buch zuende gelesen hatte, hat es mich ziemlich verwundert, dass Simenon später, im Vorwort zu &#8220;Die Marie vom Hafen&#8221;, anmerkte, er wolle (zumindest für seine bis dato verfassten Werke) an der &#8220;Marie&#8221; und am &#8220;Weißen Ross&#8221; gemessen werden. Bei mir hat dies Buch den Eindruck hinterlassen, Simenon habe im Grunde Ideen für drei halbe Geschichten im Kopf gehabt, anstelle von drei Kurzgeschichten aber unbedingt einen Roman schreiben müssen. Keine Frage: Die Milieubeschreibung &#8220;Landgasthof in den 40er-Jahren&#8221; ist für sich sehr gut getroffen und sicherlich das Großartigste an diesem Buch; die Story selbst ist hingegen (meines Eindrucks nach) unausgegoren und zeugt von wenig konistenter Komposition. Ich halte es nicht für einen stilistischen Kniff Simenons, das ganze Buch über in der Schwebe zu lassen, auf welcher Figur denn nun eigentlich der Fokus ruht, sondern einfach als ein Ergebnis mangelnder Planung bzw. zu flüchtiger Umsetzung. Auch nach Abschluss des Buches weiß man nicht, ob es nun eigentlich schwerpunktmäßig um Maurice und sein Unwohlsein im Ehe- um Familienkorsett gehen sollte (das nur vage angedeutet wird) ODER um Félix (der aufgrund seiner Vorgeschichte eher eine tragische denn eine - wie ein Zitat auf dem Rückumschlagstext weismachen will - &#8220;abstoßende&#8221; Figur darstellt, als Figur aber nicht so konsequent ausgestaltet wird, dass er als solche wirklich glaubhaft wäre oder Anlass zu irgendgearteter Identifikation böte) ODER um die Psychologie des Patrons (bei dieser Figur bleibt einiges, was im Laufe der Geschichte angedeutet wird, letztlich offen) ODER eben um die schicksalhaften Verwicklungen des Gasthof-Personals. Allein schon letzterer Plot hätte sicherlich genügend Potenzial und Reiz besessen, um eigenständig ausgearbeitet zu werden. So bleibt der Roman letztlich hinter den Erwartungen zurück, die verschiedene in ihm und seiner Konstellation angerissene Konflikte und Geschichten wecken. Der Autor hatte es hier (meines Erachtens) wirklich zu eilig und hat damit gleich mehrere gute und reizvolle Ideen auf einmal verschenkt.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:10:34 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Wellenschlag&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_wellenschlag/#227</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Mich hat dieses Buch beim Lesen - vom Mileu und der atmosphärisch stimmigen wie dichten Beschreibung des &#8220;Soziotops Bauerndorf&#8221; her - sehr an &#8220;Der Bericht des Polizisten&#8221; erinnert. Etwas enttäuscht war ich aber vom Ende, das für meinen Geschmack sehr rasch kommt und bei dem nicht wirklich alles geklärt wird. Offenbar ging Simenon hier (wie auch in manchen anderen Romanen seines gewaltigen Oeuvres) kurz vor Schluss der erzählerische Atem aus - was ich bei diesem, ansonsten überaus fesselnden, Roman besonders schade finde. Enttäuschend ist das Buch für mich vor allem aufgrund seines Endes; hinsichtlich der Schilderung der Figuren wäre darüber hinaus zu bemängeln, dass sowohl den beiden Tanten - obgleich eigentlich zentrale Figuren - als auch Marthe (ganz im Gegensatz zu Jean) kaum psychologische Tiefe verliehen wird.</p>

<p>Insgesamt ist der Roman all denjenigen, die die im ländlichen Milieu spielenden tragischen &#8220;Romans Dur&#8221; Simenons favorisieren, trotzdem weiterzuempfehlen.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:09:55 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Weißer Mann mit Brille&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_weisser_mann_mit_brille/#226</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Dieser Roman reicht an andere Werke Simenons, die ebenfalls vor exotischer Kulisse spielen, nicht annähernd heran. Der Konflikt und die Handlung sind vergleichsweise belanglos, die Atmosphäre exotischer Schauplätze wusste Simenon in diversen anderen Werken (etwa &#8220;Der Bananentourist&#8221;, &#8220;Der ältere Bruder&#8221;, &#8220;Hotel ‚Zurück zur Natur&#8217;&#8221;/&#8221;…die da dürstet&#8221; oder auch &#8220;Die Erbschleicher&#8221;) bei Weitem eindringlicher (so, dass man sie als Leser beinahe zu atmen vermochte) zu erzeugen als hier. Die Figuren haben wenig psychologische Tiefe (folglich berührt einen ihr Tun und Entscheiden beim Lesen auch herzlich wenig) – auch das kennt man aus anderen Werken des Meisters ganz anders.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 20:08:51 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Der Bericht des Polizisten&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_der_bericht_des_polizisten/#225</link>
<guid>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_der_bericht_des_polizisten/#225</guid>
    <description><![CDATA[
<p>Atmosphärisch dicht, bestechend, eindringlich.</p>

<p>Die nüchterne, nicht romantisierende Milieubeschreibung - wortkarge Leute, entbehrungsreiches Landleben -, die atmosphärische Dichte sowie die ruhige Entwicklung der Geschichte machen dieses Buch zu einem ebenso eindringlichen wie herausragenden Werk unter Simenons so genannten &#8220;Non-Maigrets&#8221;.</p>

<p>Geärgert habe ich mich über den Text auf dem Rückumschlag meiner 2001er Diogenes Ausgabe (den ich - glücklicherweise! - erst dann zur Kenntnis genommen habe, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte), da dieser viel zu viel vorweg nimmt. Wer dieses Buch verschenken möchte, ist gut beraten damit, zuvor den Rückumschlagtext zuzukleben. Ich persönlich fand gerade die Tatsache ungemein spannend, bis zuletzt nicht absehen zu können, wie Etienne sich verhalten wird.</p>

<p>Letztlich ist der letzte Satz des Rückumschlagstextes (&#8220;tödliche Rache&#8221; etc.) insofern nur ärgerlich, da hier offensichtlich wird, dass dieser Text vor allem fürs Verkaufen verfasst ist und offenbar der Verlag selbst Simenon nach wie vor als einen Autor betrachtet, der neben Krimis halt noch ein paar andere Sachen verfasst hat&#8212;was Simenon - und insbesondere seinem &#8220;Nicht-Maigret&#8221;-Werk - meines Erachtens überhaupt nicht gerecht wird. Die Geschichte als reine &#8220;Tödliche-Rache-Geschichte&#8221; auszuweisen einer Verramschung dieses herausragenden Buches mit seiner herausragenden Figuren- und Milieuzeichnung gleich.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 19:58:59 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Das Testament Donadieu&quot; von Saint&#45;Fiacre</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_das_testament_donadieu/#224</link>
<guid>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_das_testament_donadieu/#224</guid>
    <description><![CDATA[
<p>&#8220;Rohdiamant&#8221;, &#8220;ungeschliffenes Meisterwerk&#8221; - das sind Bewertungen, die man - z.T. sinngemäß von zeitgenössischen Rezensenten zitiert - in der Biographie von Stanley Eskin über das &#8220;Testament Donadieu&#8221; liest. Meines Erachtens durchaus treffende Einschätzungen. Simenon macht zu anfangs einen breiten Rahmen mit diversen Figuren auf, verschiedene Handlungsstränge werden z.T. parallel dargestellt, der Abstieg der Familie Donadieu aus verschiedenen Blickwinkeln angebahnt. In der zweiten Hälfte wird die Handlung weitgehend auf die Geschichte von Martine und Philippe verengt - die Entwicklung der Handlung gibt das zwar her, man hätte das aber nicht unbedingt erwartet. Beinahe macht es den Eindruck, als sei Simenon in der zweiten Hälfte ein wenig das Durchhaltevermögen ausgegangen (wie er selbst schreibt, hat er sich bei der Abfassung dieses Werkes - im Gegensatz zu seiner sonstigen Arbeitsgewohnheit - mehrfach Unterbrechungen erlaubt ... möglicherweise auch ein Grund dafür, dass die Breite der Schilderung nicht konsistent durchgehalten wird; aber ein Roman mit über 500 Seiten lässt sich eben auch kaum am Stück schreiben).</p>

<p>Kein Zweifel aber: Der Roman ist ungemein spannend - wer die &#8220;Buddenbrooks&#8221; von Thomas Mann kennt und schätzt, wird sich in der ersten Hälfte der Donadieus verschiedentlich daran erinnert fühlen, wenn auch Simenons Werk gegenüber den &#8220;Buddenbrooks&#8221; durch eine präzise, nüchterne, knappe Sprache besticht, die - wie für Simenon typisch - hinter der Handlung und der Ausgestaltung der Figuren weitgehend in den Hintergrund tritt.</p>

<p>Was ebenfalls dafür spricht, dass Simenon über einiges, was er in der Grundlinie dieses Romans angelegt hat, letztlich etwas flüchtig hinweggegangen ist und manches als Skizze belassen hat, was sich auszuarbeiten durchaus gelohnt hätte, ist beispielsweise, dass der Umbruch in der Figur Michel (vom zwar etwas unkreativen, aber erfolgreichen Geschäftsführer hin zum erschlafften, selbstmitliedigen Frühgealterten) so rasch kommt, dass man Mühe hat ihn nachzuvollziehen. Auch bleibt die eigentliche Triebfeder Philippes, die ihn dazu diszipliniert, über Jahre hinweg das Donadieusche Unternehmen umzukrempeln und dabei über Leichen zu gehen, bis zuletzt vage. Will er tatsächlich &#8220;nur&#8221; eine eigene Dynastie gründen? Will er seiner Frau etwas bieten? Ist er tatsächlich nur ein absoluter Egoist? etc. - Zwar gibt es Tendenzen, gänzlich befriedigt ist man am Ende aber nicht.</p>

<p>Trotz allem: Ein packendes und kurzweiliges Buch. Dass ich hier so ausführlich Kritikpunkte vortrage, hat sicherlich auch damit zu tun, dass das Werk deutlich umfangreicher ist als die übrigen Romane Simenons. Ich würde das Buch trotzdem zu denjenigen Simenons zählen, von denen ich mir gut vorstellen kann, sie eines Tages wiederzulesen - und auch dann wieder mit Genuss.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Saint&#45;Fiacre</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 19:57:11 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Finger weg!&quot; von Janvier</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/finger_weg/#223</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Also mein lieber Maigret, hier geht unsere Meinung stark auseinander. Du weisst, für mich gehört &#8216;Der grosse Bob&#8217; zu den ganz grossen Non-Maigrets von Simenon. Es gibt auch für mich noch einige bessere, aber die Geschichte wie auch die Protagonisten finde ich ganz toll.</p>

<p>Sorry und Gruss<br />
Janvier
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Janvier</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 04 Dec 2008 21:21:27 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Die fünf Besten&quot; von Janvier</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/die_fuenf_besten_non_maigrets/#222</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Hallo mein lieber Maigret</p>

<p>Ja, ok, mit diesen fünf kann ich leben. Zu diesem Thema hatten wir ja schon endlose Diskussionen auf dem QdO.<br />
Aber bei den &#8216;Finger weg!&#8217; bin ich gar nicht deiner Meinung.</p>

<p>Gruss<br />
Janvier
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Janvier</dc:creator>
    <pubDate>Thu, 04 Dec 2008 21:17:16 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret&#45;Gesamtausgabe&quot; von Oliver Hahn</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/maigret-gesamtausgabe/#221</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Ich bin ein wenig überrascht - die Seite ist so kaum 24 Stunden online und schon gleich zwei Kommentare <img src="http://www.maigret.de/images/smileys/wink.gif" width="19" height="19" alt="wink" style="border:0;" /> Ich muss mir wohl auch überlegen, ob ich nicht ein anderes, besser lesbares Kommentare-Format anbiete.</p>

<p>In der Tat hätte man ein wenig mehr draus machen können, aber wenn die Bücher schon perfekt wären, was bliebe dann für diese Seite übrig? Vielleicht sollte ich kleine, druckbare PDFs anbieten, die man in die Ausgaben hinlegen oder -kleben kann, die ergänzende Informationen beinhalten.</p>

<p>
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver Hahn</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 24 Nov 2008 20:55:26 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret&#45;Gesamtausgabe&quot; von Thomas</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/maigret-gesamtausgabe/#220</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Obwohl ich im ersten Moment schon ein wenig verwirrt über die &#8220;Neuausgabe der Neuausgabe der Neuausgabe&#8221;-Politik war, sehen die ersten 30 Bände schon sehr schön im Regal aus!! Auch die Aussicht, endlich mal alle Bände in gleicher Ausführung zu besitzen, ist natürlich prima. Was ich aber schade finde ist, daß die einzelnen Werke so &#8220;nackt&#8221; sind. Ein paar Worte zur jeweiligen Entstehungsgeschichte, eine kurze Einordnung in das Gesamtwerk und eine paar bibliographische Hinweise hätten die Edition meiner Meinung nach extrem aufgewertet. Liebe Grüße, Thomas
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Thomas</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 24 Nov 2008 16:59:41 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret&#45;Gesamtausgabe&quot; von Hubert Maessen</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/standard/kommentare/maigret-gesamtausgabe/#219</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Und die 75-bändige Gesamtausgabe der Maigrets bei Diogenes 2008 - 2009<br />
Alles, was über Georges Simenon gesagt wird und seine Maigret-Romane in den Himmel lobt, stimmt. <br />
»Simenon macht mit der Sprache, was Hitchcock mit den Bildern macht: ganz einfach eine Geschichte erzählen&#8230; Simenon macht süchtig. Nach zwei, drei Romanen kommt man von Simenon nicht mehr los.« (François Bondy) <br />
Oder: »Manche kommen und fragen mich: Was soll ich denn von Simenon lesen? – Ich antworte: alles.« (André Gide)</p>



<p>Einst sind die weltweit populären Maigret-Krimis in Deutschland wie Groschen-Romane behandelt worden, etliche, wechselnde Verlage waren am Werk, schnell (und oft schlampig) wurde verlegt und verkauft – so wie von Simenon runtergeschrieben (Schöpfungsstandard: 7 Tage). Oft fehlte beispielsweise der erhellende Schlußhinweis Simenons mit Ort und Zeit der Niederschrift. Meistens waren es billige Taschenbücher, gebunden gab es sie nur in einigen Sonderausgaben. Von editorischer Sorgfalt, von angemessener Beschäftigung mit einem in jedem Sinne großen Werk keine Spur.<br />
Bis Diogenes kam. 1974. Erst seitdem sich Daniel Keel mit seinem Diogenes-Verlag um Simenon kümmert, ist das besser geworden. Maigret wurde komplett veröffentlicht mit neuen Übersetzungen oder korrigierend durchgesehenen. Aber immer noch als geleimtes Taschenbuch, das Schlechteste, was es fürs Lesen gibt: Das Buch blättert sich nicht, man muss es in der Klebeschicht aufbiegen, die ständig versucht, es zu schließen, oder aber schon kaputt ist und irgendwann brechen wird (Maigrets liest man immer wieder!).<br />
Deshalb ist mit großer Freude zu begrüßen, daß Diogenes die 75 Maigret-Romane von 2008 bis Ende 2009 neu auflegt, mit nochmals geprüften und verbesserten Übersetzungen, gebunden zwischen kräftigen und schön gestalteten Pappdeckeln und mit einem blutroten Lesebändchen. Schön auch, daß die Bände in der Schreib-Reihenfolge Simenons erscheinen. Mit einiger Forschung konnte man sich die zwar immer schon so geordnet ins Regal stellen, aber nun ist es doch einfacher und in der Nummerierung a priori richtig.<br />
Daß aber diese schöne Edition durch einen grotesken Fauxpas beschädigt und entwertet wird, ist gar nicht zu fassen. Man hatte die gute Idee, als Vorsatzblatt eine Pariskarte zu verwenden und bei Reisen Maigrets als »Nachsatzblatt« auch eine Frankreichkarte. Aber gezeigt wird ein Paris, das Maigret nie so gesehen hat, es ist nämlich eins, in dem z.B. die »Hallen« (der Bauch von Paris) abgerissen sind und eine modernistische architektonische Mißgeburt (Forum des Halles) an der Stelle Paris verschandelt. Also, das war nicht nur eine stadtplanerische Vollidiotie (verursacht vom General de Gaulle), das ist auch ein verlegerischer Schwachsinn, den man überhaupt nicht begreifen kann. Derselbe Fehler übrigens mit der Frankreichkarte, auf der die neuen Autobahnen hervorstechen, die keine Reisewege von Maigret sein konnten. Maigret ist nach Angaben Simenons 1887 geboren, und hatte nachweislich seinen ersten Fall 1913!<br />
Wir haben jetzt also an die 5 Editionsphasen mit Maigret erlebt (und bezahlt). Die jetzige ist die beste und trotzdem mangelhaft. Da hat der geschäftstüchtige Daniel Keel von Diogenes vielleicht die nächste (ultimative) Neuausgabe vorbereitet? »Alle Maigrets: Neu – jetzt mit zeitgenössischen Karten.« Ob wir das noch erleben können?</p>

<p>Von meiner Bücherseite bei www.hubertmaessen.de</p>

<p>Herzliche kollegiale Grüße: Ihr Hubert Maessen
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Hubert Maessen</dc:creator>
    <pubDate>Mon, 24 Nov 2008 14:33:42 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret in Kur&quot; von Oliver Hahn</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_in_kur/#217</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Wenn man so liest, wie sich der eine oder andere für einen Maigret begeistert, dann bekommt man richtig Lust, haargenau diesen Maigret wieder auszupacken. Aber steht man dann vor dem Bücherregal, sieht man einen anderen und denkt, den könnte ich aber zuerst lesen. So wird es wohl ein wenig dauern, bis ich diesen wirklich guten Maigret wieder in die Hand nehme.<br />
Schön finde ich anfangs schon das Gespräch mit dem Arzt, eigentlich witzig - denn solch Gespräche habe ich auch schon geführt. Wie Maigret als Patient.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver Hahn</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 01 Nov 2008 21:54:21 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret und der Spion&quot; von Oliver Hahn</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_und_der_spion/#191</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Interessanterweise hat Simenon wiederholt versichert, er hätte keinen einzige Maigret-Film gesehen. Schon Bresler ist darüber sehr verwundert und schrieb, dass Simenon auffallend gut über die Leistungen der Schauspieler informiert gewesen sei.</p>

<p>Wie dem auch sei, letztlich ist es Geschmackssache. Die Rühmann-Verfilmung ist meilenweit von der literarischen Vorlage entfernt, dass es weh tut. Das hat nichts mit dem Maigret-Darsteller zu tun, sondern vielmehr mit dem Drehbuch. Vom Simenonschen Realismus war da nicht mehr viel zu sehen.</p>

<p>Da mochte auch der herzige Rühmann nicht viel ausrichten. Vielleicht würde ich über den Film anders urteilen, wenn ich nicht das Buch kennen würde.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Oliver Hahn</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 01 Nov 2008 21:54:21 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret in Kur&quot; von nbergmann</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_in_kur/#215</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Dies ist der gemütlichste Maigret-Roman.<br />
Richtig schön für alte Leute und für älter werdende Leute wie mich, die auch gerne Theodor Fontane lesen.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>nbergmann</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 01 Nov 2008 21:54:19 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret und der Spion&quot; von stephan</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_und_der_spion/#190</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Ich habe die Filmbeschreibung zu &#8220;Maigret und sein größter Fall&#8221; gerade gelesen und möchte Heinz Rühmann mal in Schutz nehmen. Simenon sagte einmal (das las ich jedenfalls), als man ihn mit der Figur von Heinz Rühmann konfrontierte: &#8220;...aber viel Herz.&#8221; Und der schlechteste Maigret Darsteller war für ihn Jean Richard: &#8220;Er ist der schlechteste von allen. Er spielt als hätte er zu viele amerikanische Gangsterfilme gesehen.&#8221; Nur mal als Information&#8230;<br />
(Quellen: www.zdf.de)
</p>
]]></description>
    <dc:creator>stephan</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 01 Nov 2008 21:50:12 +0100</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Drei Zimmer in Manhattan&quot; von janvier</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_drei_zimmer_in_manhattan/#153</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Das ist der schlimmste, sprich langweiligste Non-Maigret, den ich je gelesen habe. Diese endlosen, langatmigen Monologe sind so was von uninteressant. Laut Diogenes sei diese Geschichte &#8220;Simenons einziger Liebesroman mit Happy-End&#8221;. Auch die autobiographische Prägung macht die Sache nicht besser. Bin ich froh, dass die meisten Non-Maigrets so schön trübe sind. Ich verzichte bei Simenon gerne auf Happy-Ends.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>janvier</dc:creator>
    <pubDate>Sat, 25 Oct 2008 18:52:47 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer&quot; von nbergmann</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_am_treffen_der_neufundlandfahrer/#12</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Ein wunderschöner Maigret.<br />
Nachdem mich Updikes Rabbit in der Mitte des dritten Bandes anfing zu langweilen, sagte ich mir: Ach, les doch mal zwischendurch einen Maigret!<br />
Nicht vor der zehnten Seite merkte ich, dass ich das Buch schon mal gelesen habe. Ich schaue nach: Im Januar 2001! Für mich nicht ungewöhnlich, dass mir dazu nur noch Inhaltsfetzen einfallen. Damals mit &#8220;gut&#8221; bewertet. Ich lese es noch einmal und bin restlos begeistert. Vor allem das Hauptthema: Die Wahl des Mannes für die sinnliche Unzuverlässige und die nicht sinnliche Zuverlässige. In meinem Bekanntenkreis enschieden sich selbst die attraktivsten Männer meist für die zweite Variante. Hab ich nie gehabt, so eine Wahl, aber ich hätte im Leben was verpasst, wenn ich nicht ein bisschen von der ersten Variante eingesogen hätte.<br />
Sehr gut dargestellt aber auch der Typ, der seine Seemann-Stiefel verkauft, um weiter Runden ausgeben zu können, obwohl er in ein paar Tagen wieder an Bord muss.<br />
Ein richtiges Meisterwerk, dem ich nach dem zweiten Lesen die Note &#8220;sehr gut&#8221; geben möchte.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>nbergmann</dc:creator>
    <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 16:39:09 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret und der gelbe Hund&quot; von stephan</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_und_der_gelbe_hund/#11</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Ich musste in der 7en Klasse letzte Woche mein Lieblingsbuch vorstellen. Natürlich habe ich einen Simenon genommen. Nämlich &#8220;Maigret und der gelbe Hund&#8221; ist ja schließlich ein Klassiker. Auf die Frage warum ich dieses Buch spannend finde, konnte ich nichts weiter sagen als: &#8220;es ist einfach spannend geschrieben!&#8221; Und das ist doch auch das wichtigste. Ich habe einer Freundin das Buch ausgeliehen in der Hoffnung einen neuen Simenon Fan gefunden zu haben- hoffen wirs mal.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>stephan</dc:creator>
    <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 16:34:59 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet&quot; von Maigret</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_und_der_verstorbene_monsieur_gallet/#10</link>
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    <description><![CDATA[
<p>Ist korrigiert, vielen Dank für den Hinweis.<br />
Die Meinungen über die Qualitäten der ersten &#8220;Simenons&#8221; gehen weit auseinander. Die einen finden die ersten Maigrets atmosphärisch am Dichtesten, die anderen bevorzugen die späteren Simenons.<br />
Auf die Frage, warum man denn nicht die frühen, unter Pseudonym erschienenen Simenons veröffentlicht, antwortete mir die Lektorin beim Diogenes-Verlag, dass sie es einfach nicht verdient hätten. Sie wären ziemlich schlecht. Wenn man sich zum Beispiel »Les treize mystères« liest, versteht man auch, woher der Wind weht. Es ist wirklich nicht berauschend und gelesen habe ich nur, weil ich wissen wollte, wie dieses Frühwerk zu verstehen ist. Ein Genuss war es nicht - genausowenig wie Monsieur Gallet.<br />
Aus dem Hause Diogenes sind keine frühen Simenons zu erwarten. Aber mal sehen, vielleicht produziert sich ja irgendwann die Simenon-Gesellschaft.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>Maigret</dc:creator>
    <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 16:22:57 +0200</pubDate>
    </item>
     <item>
    <title>Kommentar zu &quot;Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet&quot; von nbergmann</title>
    <link>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_und_der_verstorbene_monsieur_gallet/#189</link>
<guid>http://www.maigret.de/index.php/docs/kommentare/georges_simenon_maigret_und_der_verstorbene_monsieur_gallet/#189</guid>
    <description><![CDATA[
<p>Alles schleppt sich so dahin.<br />
Die Frage nach dem Täter ist das, was die Geschichte am Leben erhält, und nicht wie sonst oft die interessanten Charaktere in Reaktion auf ihre Umwelt.<br />
Krimis fesseln mich nur selten.<br />
Und dies ist hier ist zuviel Krimi, oder zuwenig Simenon.<br />
Ein sehr frühes Werk: 1932<br />
Ist schon mal jemanden aufgefallen, dass kein Mensch fordert, etwas von den vielen Veröffentlichungen Simenons zu übersetzen, die er vor 1930 geschrieben hat?<br />
Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass er sich erst in den dreißiger Jahren zu einem wirklich gutem Schriftsteller entwickelt hat und seine frühen Werke diese Klasse meist nicht haben.
</p>
]]></description>
    <dc:creator>nbergmann</dc:creator>
    <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 16:22:55 +0200</pubDate>
    </item>
    
  </channel>
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