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Der Orangenbaum auf den Marquesas-Inseln

Pater Ploué beschäftigt nur eine Frage: Wird seine Exzellenz zufrieden sein? Der Mann war nun schon sehr lange Zeit auf den Tuamotu-Archipel, wo es nicht viel gab und das, was es gab, war auch nicht unbedingt zufrieden stellend. Musste er sich denn unbedingt mit einem amerikanischen Mormonen-Missionar messen, bei dem alles viel prächtiger, viel ansehnlicher war?

Der Pater hatte sich den örtlichen Gegebenheiten angepasst, war zum Kamerad der einheimischen geworden. Den Besuch, der erste überhaupt seiner Exzellenz auf dieser Insel, hat der Pater auf das Genaueste geplant und vorbereitet. Er hat ein eigenes Stück Kirchenmusik geplant und es den Mädchen seiner Gemeinde beigebracht, die Kirche wurde mangels echter Blumen, denn auf der Insel wuchs nichts, mit Papierblumen schmücken lassen.

Seine Exzellenz trifft zum Besuch ein und findet das, was er vorfindet, mehr als verstörend. Die Gastfreundschaft von Pater Ploué findet offenbar keinen Anklang.

Eine kleine Erzählung die erstmals in einer Pariser Zeitschrift erschienen ist und die in der deutschen Fassung im »Simenon-Lesebuch« aus dem Jahr 2002 zu finden ist.

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fakten Fakten

Originaltitel:

L'oranger des îles Marquises

Entstehungsjahr:

1935 (Frühling)

Erscheinungsjahr:

1936

Entstehungsort:

Ingrannes

Ersterscheinung:

Marianne, 5. Februar 1936

 

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2002

Der Orangenbaum auf den Marquesas-Inseln
in »Das Simenon-Lesebuch«
Diogenes (detebe 20500)
Übersetzung: Linde Birk